verloren auf dem Weg

Prolog

Es sollte ein sonniger Tag werden, doch der herrschende Frühnebel ließ davon noch nichts erkennen.

Alles war eingehüllt in Schlaf. Selbst die paar Menschen, die zusammen mit Charlotte in der Bahn saßen, machten nicht den Anschein, dass sie aus freien Stücken hier wären. Nein, vielmehr kuschelten sie sich in die viel zu harten Polster, als würde der gerade anbrechende Tag sie noch lange nichts angehen.

Überall Schlaf und Träume…

Schlaf…

Und eh sie sich versah, stand sie mitten im Nirgendwo; umgeben von Wald, welcher sich im Nebel verlor.

Wann war der Zug eigentlich zum Stehen gekommen?

Nach kurzem Zögern und ohne sich weiter umzuschauen, steuerte Charlotte in den ihr am wenigsten gefährlich anmutenden Weg hinein. Ihre blasse Haut schien sich regelrecht aufzulösen, der dünne Körper mit seiner Umgebung zu verschmelzen, während der Wald im Nebel sie schließlich langsam verschlang.

Der kleine, aber gepflegte Bahnsteig blieb samt der Umgebungskarte zurück und begrüßte niemand bestimmten und doch jeden, der diesem Beachtung schenkte, mit den Worten:

„Willkommen in Eatrich, hier bin ich Mensch, hier fühl ich mich wohl!“

Artikel 1

Sondermeldung: ein starker Nebel hängt über Eatrich – fahren Sie vorsichtig!“

Wieder geht ein Jahr dem Ende zu und wir blicken mit ein wenig Wehmut um uns. Denn eine dicke Nebelwand versperrt den, sonst so atemberaubenden, Blick auf den goldenen Herbst, welcher Eatrich und seine Bewohner in den vergangenen Wochen begleitet hat.

Ja, der nächste Winter kündigt sich an!

Doch mit Dankbarkeit können wir auch vor dem eigentlichen Jahreswechsel mit Stolz auf das bald vergangene Jahr zurückblicken.

Was haben wir nicht alles erreicht:

unser Stadtverein hat die alte Schwimmhalle nun vollständig restauriert,

der Marktbrunnen erstrahlt wieder im alten Glanz,

und vergessen wir nicht die Wiedereröffnung vom Haus Instenburg.

So wollen wir nun auch offiziell Herrn Doktor Hinterseer und alle neuen Mitglieder unserer Gemeinde herzlich willkommen heißen, denn sicherlich werden sie großartige und wichtige Arbeit, nicht nur, im Haus Instenburg leisten.

1

Der Tag hatte eigentlich recht gut angefangen, wenn man bedachte, dass es Montagmorgen war und ihr das Wochenende keinerlei Erholung gebracht hatte. Mit noch schlaftrunkenen Augen, aber erhobenen Hauptes und einem stolzen Lächeln im Gesicht war Maria nun in den frühen Morgenstunden beinahe beschwingt aus der Haustür getreten, nur um schon nach wenigen Schritten mit einer dichten Nebelwand zu kollidieren.

Das Lächeln und die müden Augen wichen einer gestählten Aufmerksamkeit, welche sich dunkel über die Züge der jungen Frau legte. Gerade Heute fühlte sie sich motiviert, wie schon lange nicht mehr und wollte sich dieses Hochgefühl unter keinen Umständen nehmen lassen; schon gar nicht vom Wetter!

So zog es Maria schließlich weiter; hin zur neuen Anstellung und in Richtung des Waldes.

***

Nun da Maria sich vorsichtig durch die weißen Schwaden bewegte, die kalt und feucht an ihrer Haut zu kleben schienen, merkte sie langsam wie ein unheimliches Gefühl der Beklemmung ihren Rücken empor kroch und die feinen Härchen dazu brachte sich zu sträuben.

„Ich bin nicht in Panik! Ich bin nicht…was war das?!“

Ihre Schritte beschleunigten sich merklich, der Nebel wurde immer dichter und Maria verfluchte sich nun dafür, dass sie den Weg durch diesen verdammten Park hatte nehmen müssen. Eigentlich war der Fußweg durch den Stadtpark eine Abkürzung und so bei Sonnenlicht betrachtet, schien dieser auch sehr einladend – gut gepflegte Blumenbeete, ein paar Steinfigurinen hier und da, ein schöner Spielplatz und verschiedenste Strauch- und Baumarten, welche längs der Wanderwege wuchsen. Einige der Gewächse waren mit kleinen, bronzenen Tafeln versehen, auf denen der geneigte Parkbesucher die Namen und das Alter nachlesen konnte, sowie den entsprechenden Baum-Paten.

Vielleicht, so überlegte sie kurz, lag es auch daran, dass der Park selbst wiederum umgeben war von einem beachtlichen Wald, welcher inzwischen seit einigen Jahren größtenteils unbewirtschaftet blieb, um sich ganz dem Willen der Natur entsprechend mit der Zeit in seine Urform zurück zu entwickeln. Ein schöner Gedanke, obgleich das für Maria vielmehr nach Verwilderung und Verlust eines sonst nutzbaren Raumes klang und nun da der Nebel kaum Hinweise zuließ, ob sie noch im Park oder schon im ehemaligen Forst unterwegs war, verspürte sie auch keinerlei Drang sich mit Semantik zu befassen.

In wenigen Metern müsste sie vor dem alten Backsteinbau stehen, der seit kurzem ihre Arbeitsstätte war. Müsste, sollte, hoffte sie zumindest.

„Verdammt, keine Panik! Nur noch um die nächste Kurve und ich bin endlich an einem warmen, gemütlichen Ort, werde mit den Kollegen Kaffee trinken und die erste Zigarette genießen.“

Nur noch ein paar Meter… eigentlich – hätte Maria in ihrer, ihr doch sehr typischen Panik, nicht vollkommen die Orientierung verloren. Wie blind trieb es sie durch den Nebel und so dauerte es nicht lange bis sie mit einem beinahe geister-gleichen Wesen zusammenstieß.

Hätte dieses ihr nicht aufgeholfen, Maria wäre der Überzeugung gewesen, dass es nur ein Windstoß hatte sein können.

Wieder zu Atem gekommen, betrachtete Maria das junge Ding vor sich genauer. Sie konnte nicht sagen, wie alt sie wohl war, denn ihre tief dunklen, dennoch fast kalten Augen verfälschten ihr beinahe kindliches Gesicht, welches von ebenholzfarbenen Haar umrandet wurde. „Schneewittchen in unheimlich.“, entfuhr es Maria; ein wenig geschockt und peinlich berührt, riss sie sich los und rannte davon.

***

Selbstvergessen blieb „Schneewittchen“ zurück – den Blick gen Himmel gerichtet, den Kopf in den Wolken, bis ihr plötzlich der Schreck in die Glieder fuhr… ein markerschütternder Schrei suchte sich seinen Weg zu ihr. Kurz wollte sie diesem folgen, doch mit einem Mal war da so ein Säuseln, ein Summen, welches sie wie magisch zu sich zog.

Blindlings stolperte sie voran, folgte der Melodie und stimmte sogar ein. Erst verhalten, schließlich völlig mitgerissen und außer sich, tänzelte sie singend durch die Gegend. Vergaß alles und jeden und erwachte auch nicht als sie einen, plötzlich vor ihr auftauchenden, Abhang hinunterkullerte.

Und so blieb sie liegen.

Für einen Moment durchfuhr sie der Gedanke, dass dies nun ihr Ende sei, doch letztlich war es ihr es gleich und sie war bereit sich aufzulösen und eins zu werden mit dem Nebel.

***

Es musste wohl am Wetter liegen, denn auch Maria lag, wenn auch bäuchlings auf dem feuchten Parkboden. Mit dem Fuß unter einer Wurzel, fiel nun auch das letzte bisschen ihrer Motivation zur guten Laune von ihr ab. Und wie immer wenn ihre Wut auf dem Höhepunkt war, schossen ihr die Tränen in die Augen und sie begann hysterisch zu schreien.

Lediglich die Notwendigkeit zur Atmung, ließen ihre Schreie versiegen und sie holte keuchend Luft. Mühsam erhob Maria sich, fummelte eine Zigarette aus der Tasche und genoss den ersten Zug, ein furchtbares Laster, doch es brachte ihr kurz so was wie Frieden.

So nach fünf Minuten verqualmter Ruhe, setzte das Zittern ein, Maria hatte sich in die schönste Horrorstimmung gebracht, so wie sie es als Kind schon immer getan hatte, wenn sie sich ängstlich in die Kissen drückte und hinter vorgehaltener Hand den Monstern auf dem Bildschirm folgte.

Dieser Frühnebel zerrte an ihren Nerven und hinter jedem Rascheln vermutete sie ihr baldiges Ende. Es war eine grausige Erkenntnis, als sie sich der völligen Stille um sich herum bewusst wurde. Da war kein Rauschen, kein Luftzug, kein nerviges Vogelgezwitscher, absolute Stille. Der Nebel um sie herum schien alle Geräusche zu verschlucken und hüllte Maria ein, wie klebrige Watte. Fröstelnd rieb sie sich die Arme, nur um vor Kälte und Beklemmung noch mehr zu erstarren. Ihre Glieder fühlten sich steif an und so rappelte sich Maria schließlich auf, hüpfte ein paarmal auf und ab, um locker zu werden und lief schließlich schnurstracks in die Richtung aus der sie gekommen war.

In Gesellschaft ließ sich der richtige Weg bestimmt schneller finden, ob sie ein Lied anstimmen sollte, um die Stille zu übertönen?

Irgendwas Fröhliches, nur nicht so was Dramatisches, Eindringliches wie das, was da nur ein paar hundert Meter weiter laut heraus geschmettert wurde…

„Arbeitszeit schreit die Sirene, ich komme wieder mal etwas zu spät […] Ach, könnte ich mir eine Sonne bau’n […]Eine Sonne, die nur Fröhlichkeit säh‘t, wie ein Clown “

“Moment! … was zur… das darf doch nicht…“ Maria wollte ihren Augen nicht trauen und schon gar nicht ihren Ohren. Fast verschlungen vom Nebel lag „Schneewittchen“ seltsam gekrümmt im Gras einer kleinen Lichtung, die dunklen Augen anfallartig verdreht und trällerte „Sonne, wie ein Clown“. Maria konnte es nicht fassen, wer in ihrem Alter kannte schon noch einen solchen, lang vergessenen Klassiker… langsam näherte sie sich dem Mädchen und rüttelte fest an deren Schulter, nicht ganz sicher, ob sie sie wirklich stören wollte.

„Hey, hallo, hörst du mich?“

***

Und nun bin ich aufgewacht, wachgerüttelt und noch am Leben wie es scheint.

***

„Eh’, danke. Muss mir wohl den Kopf irgendwo angestoßen haben. Mir ist irre schwindelig.“

„Singst du immer, wenn du dir den Schädel einhaust?“

„Oh, war also doch kein Traum… na ja, wird wohl doch ein härterer Zusammenstoß gewesen sein.“, witzelte die blasse Gestalt angesichts des leicht verstörten Blicks ihres Gegenübers, denn sie sang – ständig.

Es sagte ihr mehr zu, als sich zu unterhalten, zu reden um des Redens Willen. Singen schien ihr produktiver und es vertrieb die lästige Stille, die ihr stets Unbehagen bereitete.

„Mein Name ist übrigens Walder. Maria Walder, wenn alles gut geht auch bald Doktor Walder.“, stellte sich ihr ihre neue Begleiterin vor; etwas großspurig, wie ihr schien, denn Maria war sicher kaum älter als 20 und hätte somit doch gerade erst ihr Physikum hinter sich gebracht. Nicht dass Charlotte voreilig urteilen wollte, was sie, wie man ihr oft vorwarf nur allzu gerne tat, aber das Mädel, welches sich mit vor stolz geschwellter Brust und bebend vor Erregung vor ihr aufgebaut hatte, war von einem Doktortitel etwa so weit entfernt, wie im Moment von Ruhe und Gelassenheit. Und wie um sich selbst zu solcher zu zwingen, begann Maria zu erzählen.

Davon wie schwer es war zum lang ersehnten Medizinstudium zu gelassen zu werden und wie enttäuscht sie letztlich so oft war und gleichzeitig wie froh. Es hätte sie viel Kraft gekostet und endlich würde sie auch belohnt für ihre harte Arbeit, denn heute war ihr erster richtiger Arbeitstag im Haus Instenburg, einer sehr renommierten Klinik, wie man Maria versichert hatte.

Charlotte blieb nur zu Nicken und so setzte sie ein freundliches Lächeln auf.

***

Schnell war Maria in höchster Aufregung, beflügelt von der Gelegenheit sich Luft zu machen. Sie berichtete von ihrem Traum mal eine eigene Praxis zu haben, schließlich sah sie ihre Bestimmung darin in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters zu treten und anderen zu helfen, ihnen beizustehen in der Not, ihnen zu zuhören… ach ja, zu hören… noch immer wusste Maria nicht, mit wem genau sie da eigentlich durch den Park wanderte.

Exzentrisch musste sie wohl sein, nicht nur wegen der Singerei, auch aufgrund ihres bordeauxfarbenen Samtkleides und der türkisfarbenen Turnschuhe, auf die Maria sich keinen Reim machen konnte. Etwas selbstvergessen betrachtete sie nun ihr eigenes Outfit; ein leichter dunkelblauer Anzug und dazu passende schwarze Slipper – sie hatte es sich schon vor Tagen zu Recht gelegt und wie um ihr edles Erscheinungsbild zu betonen, strich sie nun nochmals den Stoff glatt.

Inzwischen fühlte sie sich auch wieder sicherer und gerade da sie zur entscheidenden Frage ansetzen wollte, packte „Schneewittchen“ sie an den Schultern und krallte ihr die Fingernägel tief genug ins Fleisch, dass es Maria einen kleinen Schmerzensschrei entlockte. Wie erstarrt stand sie nun vor ihr und blickte mit weit aufgerissenen Augen an Maria vorbei, obgleich sich ihre Blicke trafen. Ihr Mund bewegte sich wie im Gespräch und doch erklang kein Laut für diese Geschichte ohne Publikum. Maria schüttelte den Kopf, als könnte sie sich dadurch aus dieser absurden, doch zugleich beeindruckenden, ja erdrückenden Situation befreien, denn für wenige sich surreal in die Länge ziehende Sekunden in dieser unwirklichen Stille des Augenblicks war Maria unsicher, ob das Nichtverstehen nicht vielleicht einfach vom Nichthören ihres Gegenübers kommen könnte.

***

Es umgibt mich die schönste Nacht, ein sternenklarer Himmel und klirrende Kälte, so dass mein Körper vor Anspannung zu zerbersten droht. Weiß zeigt sich mein ruhiger Atem – wie ich die Muster bewundere, die sich malerisch bei jedem Atemzug abzeichnen und mich wie im Reigen umspielen.

Und da ist noch dieses Augenpaar, welches starr auf mich gerichtet zu mir nieder blickt. Vor Angst weit aufgerissen, fast flehend, begleitet von einem stummen Schrei, der in meinem Schädel widerhallt.

***

Charlotte war es als wäre sie auf hoher See, alles drehte sich und schwankte. Tief durchatmend, schloss sie kurz die Augen und fand allmählich in den Nebel zurück, ihren Blick auf die junge Frau vor sich gerichtet, welche sie angsterfüllt anstarrte.

Da hinter ihnen plötzlich einen Ast brach, gefolgt von etwas, was einem leisen Fluch glich, war ihre Aufmerksamkeit zurück.

Ohne sich zu entschuldigen, ließ sie Maria langsam los und setzte zielgerichtet ihren Weg fort, obgleich sie sich seiner Anwesenheit mehr als bewusst war, ja sogar den feinen Geruch von Schweiß in der Nase hatte und spüren konnte, wie er sich nicht weit entfernt eng an einen der älteren Bäume drückte, sah Charlotte sich nicht weiter um.

***

Maria folgte dem seltsamen Mädchen nun schweigend und völlig verdutzt, auch wollte sie mittlerweile gar nicht mehr wissen, an wen sie da geraten war.

Ein paar hundert Meter liefen die beiden jungen Frauen noch neben einander her, die eine augenscheinlich in sich ruhend, die andere ihre Panik versteckend und heilfroh, da sich endlich eine alte Villa majestätisch vor ihnen aufbaute.

Jetzt bloß noch ganz schnell hinein und hoffen, dass ihr Zuspätkommen niemanden wirklich aufgefallen war.

„Lessner, Charlotte!“, brach ihre Begleiterin plötzlich das Schweigen. Völlig entnervt wirbelte Maria zu ihr herum, wie konnte es nur sein, dass diese Irre mit einem Mal ihre Sprache wieder entdeckt hatte?! Doch die Vorstellung galt gar nicht ihr, sondern dem breitschultrigen Mann, der ihnen bereits den Weg verstellt hatte.

„Mensch Maria musstest du dich gerade heute so verspäten?! Dr. Hintenseer erwartet dich bereits.“

„Das ist Charlotte Less…“

„Keine Sorge, ich weiß Bescheid. Wir haben schon alles für Frau Lessners Ankunft vorbereitet. Ich bringe sie auf ihr Zimmer und du machst dass du zum Chef kommst, klar?“

„Sie ist hier Patientin?“, entgeistert blickte sie Charlotte an, welche ihrerseits fast entschuldigend zu lächeln schien. Schließlich zuckte sie noch kurz mit den Schultern und ließ sich vom Pfleger zu ihrem Zimmer führen.

***

Langsam wurde die schwere Eichentür der Klinik geschlossen; langsam genug um dem Mann, der im Schutze des Nebels unweit entfernt nun völlig ohne Deckung stand, noch einen letzten Blick zu gewähren.

***

Kurz durchfuhr Bernhard ein Hauch der Enttäuschung, da er die beiden Mädchen nun aus den Augen verlieren würde.

So lange war er ihnen beinahe unbemerkt durch den Nebel gefolgt, konnte das süßliche Parfum der Einen in sich aufsaugen, ihren fast weißen Hals bewundern, ihre Rundungen nachempfinden, welche sich bei jeder Bewegung auf dem dünnen Stoff ihres Hosenanzuges abzeichneten. Nur die Allüren der Anderen hatten ihn davon abgehalten, sich den beiden persönlich vorzustellen. Aber vielleicht könnte sich eine solche Gelegenheit in der näheren Zukunft ja noch auftun für sie; für ihn.

Nun erst mal zur Ruhe kommen… schnell zündete er sich eine Selbstgedrehte an und lehnte sich gelassen an die von Sträuchern umsäumte Stele, die ihm zuletzt ein Versteck gewährt hatte. Ein kleines Schild wies mit geschwungenen Lettern darauf hin, dass es sich bei dem Gestrüpp um Stechpalmen handelte, welche sich durch die glänzenden, gezähnten Blätter und die roten Beerenfrüchte, welche sie von September bis November ausbildet, auszeichnet. Schräg grinsend kippte Bernhard den Kopf zu Seite.

Einen letzten gedankenverlorenen Blick in Richtung Klinik gewährte er sich noch, dann stahl er sich davon.

 

Ende Kapitel 1

Fortsetzung folgt

 

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