die sache mit den absichten

sollten sie gut sein

oder besser als die letzten

 

müssen sie hoch hinaus wollen

über allen dingen stehen

 

unvergleichlich sein

unvorstellbar fast

 

vielleicht auch in sich ruhend

ausgewogen und stabil

 

was immer auch sei

wird sicher das richtige

 

und somit auf in das neue

das nächste Jahrzehnt

 

 

mir ist nach zitieren heut (6)

„Verändert sich etwas am Wesen des Menschen, wenn er eine Richtung seines Lebens ändert? Auf diese Frage komme ich jetzt das erste Mal; ich hatte es bislang als selbstverständlich angenommen und also die Fragestellung nicht bemerkt, die doch auch eine verneinende Antwort zuläßt.“

(Franz Fühmann)

weg_Weiser

nun gibt es Schilder

endlich

keine Möglichkeit mehr sich zu verlaufen

wenn man bleibt auf vorgegebenen

auf ausgetretenen Pfaden

der Wald geformt

die Wege zu den interessanten Stellen nur

mit Sitzbank und Ausguck

 

denn nun gibt es Schilder

gibt es Wandrer

überall

man trifft sich

man grüßt

auf ausgetretenen

auf festgelegten Pfaden

mit klarem Ziel und ohne Umweg

 

ein gedanke, nenn es dankbarkeit

für all die kleinen dinge

für alles große

für die lieben

für die liebsten und unliebsameren (mit-)lebewesen

für die verantwortung

für das vertrauen

für die hilfe

für die guten erfahrungen und auch die weniger guten

für das bekannte, erkannte, fremde und das ungewisse

für jeden moment der war

und noch kommen kann

 

 

tRäume

ich erblicke dich

…perfektion

da niemals ganz, da mehr als zuviel

…und da standest du

…und da wiegte dein haupt

…und da sang dein leib

…und da bebte meine stimme

 

…und

 

…dann war ich abgelenkt

durch einen gedanken

oder auch zwei

und alles was war, was blieb, was je sein würde

ein schatten, ein schein, eine erinnerung

mein wunsch

ein traum

 

Schatten_Lichter

es ist schwer zu beschreiben

beinahe unmöglich

denn kaum verständlich

meist nie verstanden

selten gesehen

nur aus dem Augenwinkel

 

ja und die Welt vibriert

oder bin ich es

nein, nur der Verstand

 

ja und die Zeit steht still

nein, sie zerriss

zersprang erst gestern

gerade eben

vor vier Jahren

 

und ich sehe dein Lächeln

lausche den Worten

erkenne dich nicht

doch du bist meine Freundin

 

ja und ich weiß es

nein, ich bin nicht

ich war nie

werde nie mehr

sein so wie einst

 

denn es ist schwer zu beschreiben

und nie zu verstehen

im Schatten versteckt vor dem Winkel der Augen