ein…

ein Leben hat Kurven – nicht immer sanft, nicht immer im Gleichklang mit den Lebensträumen… mit den Wünschen und Vorstellung…

ein Kreisel allzu oft – ein Strudel gar, ein Sog in Unklare, ins „Wer weiß was kommt?“…

ein Hoffen und Bangen – ein Festkrallen ans Gewohnte, ans doch so deutlich Vorbestimmte…

ein Stoßen auf Hindernisse – auf Mauern, Gräben, aufklaffende Mäuler mit scharfen Zähnen und spitzen Zungen…

ein…

ein Leben hat Kurven – die sanft werden, blickt man nicht nur noch zurück, lebt man im Hier und Jetzt, nimmt man sich dem Neuen an…

ein wieder Träumen…

ein neue Wünsche haben…

ein andere Vorstellungen entwickeln…

ein Recht zu Hoffen…

ein sich nicht nur Fügen – ein Kämpfen für sich und was geliebt wird…

ein niemals Aufgeben…

und ich warte

Ich warte aufs Warten

Auf eine Klärung der Gefühle

Auf die Gefühle selbst

Auf den Moment

Den Zeitpunkt

Festgesetzt und unverrückbar

Das Unaufhaltsame

Das… ich weiß nicht recht

Bin eingefroren im Augenblick mit dem Blick zur Uhr

Gehalten im Warten

Ich warte auf die Zeit danach

Auf wenn ich erneut warten werde

Unheilbar Optimistisch

Manchmal, inzwischen öfter als das, ist es hart… in einem Leben zu existieren, welches nur als zu oft Haken schlägt, um schwindelerregende Kurven zieht und einem fast durch die Finger zu rinnen scheint.

Man muss auf fast zu hohe Berge, über beinahe zu knappen Brücke, durch zum Teil zu tiefe Täler und wieder von vorn…

Man hat den Alltag und was das Leben so verlangt stets vor Augen und es erscheint so einfach nicht zu kämpfen… es wäre doch so viel leichter aufzugeben, sich zu ergeben… doch!

Es muss einem egal sein, was manch anderer denkt, zu wissen glaubt, für Erwartungen stellt…

Krank zu sein und sich ständig dafür erklären zu müssen, Angst zu haben immer abhängiger zu werden, sich als weilen hilflos zu fühlen, sollte und darf und wird die Lebensfreude, die Neugier, den Spaß, die Hoffnung, das Lachen, das Träumen… den morgigen Tag nicht nehmen!

Heute ist Welt Multiple Sklerose Tag.