brüchig

Gedankentürme

aus Wortmauerwerk

mit Silbenmürtel

umgeben von See

 

den Mund fest verschlossen

es hebt sich die Brust

ich schließe die Augen

und

tauche

hinein

zu wehren der Monster

die wallend, die tobend

bedrohen

das H a u s

 

denn Gedanken, wie Hoffnung, wie Träume, wie w i r

sind stark, doch zerbrechlich

sind groß und zu klein

wenn gar achtlos betrachtet

fast haltlos

schon S

t

e

i

n

 

 

 

 

 

 

 

 

nach_sinnen

nun da die Kraniche zurück sind,

erinnere ich mich meiner liebsten Zeit

nun da die Störche ihr Nest erneut bestücken,

sinne ich mich nach damals

 

und es ist ein Suchen und Sammeln

ein Herzen und Wachen

ein Teil vom Ganzen

ein Lüftchen im Haar

 

eine Erinnerung an Vergangenes

ein nun mehr Beobachten, ein Lauschen, ein Ahnen

und auch wenn es nie mehr wird sein, wie es einst war

es ist und bleibt ein Hochgefühl