das Neuerdings

ich gehe mit wackligen Beinen,

in erhaschter Zeit,

unter steigendem Druck,

über schwankende Pfade und bröckelnde Brücken

und es scheint geborgt dieses Jetzt,

wie bald verbirgt auch das Hier,

wenn Neues kommt,

ob nun gewollt oder bloß verwünscht

entwurf_en

und ich schwebe zwischen den Zeilen

suche nach Sinn

gar Verstand

betrachte Vers und Pause

Gedankenstrich nebst Stolperstein

sehe Traumbilder durchs Vergrößerungsglas

und allzu Reales hinter Milchscheiben

versteckt alle Wirklichkeit

im Deckmantel des Ausdrucks

auf ein neues

und mir fehlen die Worte

passende, unpassende… hoffnungsvoll und schon resigniert… mit vorsichtigem Blick ins Da und dem kalten Schweiß noch vom Hinter… auf ein Neues, etwas Anderes, vieles Unbestimmte, selten Vorhersehbare… und doch immerwieder schön irgendwie und aufregend, denn niemals noch ein Nur

hach, doch noch Worte gefunden so am frühen Morgen