ich gehe mit wackligen Beinen,
in erhaschter Zeit,
unter steigendem Druck,
über schwankende Pfade und bröckelnde Brücken
…
und es scheint geborgt dieses Jetzt,
wie bald verbirgt auch das Hier,
wenn Neues kommt,
ob nun gewollt oder bloß verwünscht
ich gehe mit wackligen Beinen,
in erhaschter Zeit,
unter steigendem Druck,
über schwankende Pfade und bröckelnde Brücken
…
und es scheint geborgt dieses Jetzt,
wie bald verbirgt auch das Hier,
wenn Neues kommt,
ob nun gewollt oder bloß verwünscht
und ich schwebe zwischen den Zeilen
suche nach Sinn
gar Verstand
betrachte Vers und Pause
Gedankenstrich nebst Stolperstein
sehe Traumbilder durchs Vergrößerungsglas
und allzu Reales hinter Milchscheiben
versteckt alle Wirklichkeit
im Deckmantel des Ausdrucks
und ich schwanke zwischen wachsein (müssen) und schlaf(en wollen)
tag ein, nacht aus
im stillstand, unter spannung
weilig in die richtungen
mit den augen beinahe zu
und mir fehlen die Worte
passende, unpassende… hoffnungsvoll und schon resigniert… mit vorsichtigem Blick ins Da und dem kalten Schweiß noch vom Hinter… auf ein Neues, etwas Anderes, vieles Unbestimmte, selten Vorhersehbare… und doch immerwieder schön irgendwie und aufregend, denn niemals noch ein Nur
hach, doch noch Worte gefunden so am frühen Morgen