brüchig

Gedankentürme

aus Wortmauerwerk

mit Silbenmürtel

umgeben von See

 

den Mund fest verschlossen

es hebt sich die Brust

ich schließe die Augen

und

tauche

hinein

zu wehren der Monster

die wallend, die tobend

bedrohen

das H a u s

 

denn Gedanken, wie Hoffnung, wie Träume, wie w i r

sind stark, doch zerbrechlich

sind groß und zu klein

wenn gar achtlos betrachtet

fast haltlos

schon S

t

e

i

n

 

 

 

 

 

 

 

 

un_licht

und so ein kurzes Aufflammen

hell, bald grell

gerichtet nach Nirgendwo und Überall

kraftvoll, kurz und kürzer

ein Flackern dann

zuckend, windend

fast hilflos

ein Glimmen noch

pulsierend

schwach und schwächer

was bleibt

ein Sehnen

ein Suchen gar

eine Sehnsucht

nach dem Funken

und wieder von vorn

 

 

schon wieder besseren Wissens

und dann kommen die,

die es besser_wissen

im Mantel des gutgemeinten Ratschlags

in der Deckung der helfenden Hand

und ich greife danach

und ich schlage danach

und ich suche danach

und verstecke mich davor

und wider besseren Wissens

mit vor Stolz gesenktem Blick

im selbst_gewählten Widerspruch

schlage auch ich ja Rat und Räder