vom Grübeln

Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele. (Plato)

Dumm nur, wenn sie ständig Widerworte gibt und du dich einem steten Streichgespräch mit dir selbst ausgesetzt siehst.

Oft sind es nicht einmal die eigenen Zweifel sondern vielmehr Wiederholungen dessen, was Andere einem einzureden versuchen – man erkennt das an den unterschiedlichen Stimmfärbungen… oder sollte ich mir Sorgen machen?

Wir sind geprägt von unseren Mitmenschen, ob wir wollen oder nicht. Tragischerweise reicht dieser Umwelteinfluss auch ins Erwachsenenleben hinein. Nur dass sich dies keiner mehr eingestehen möchte. Schließlich sollte man als Erwachsener doch über den Dingen und vor allem den Kindereien stehen… Kindereien – Kindheitstrauma… wer sollte das schon unterscheiden wollen?

Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wenn ich auf Personen treffe, die dem Dilemma der aus Kindertagen mitgenommenen Selbstzweifel oder schlicht eingeprägten Handlungsmustern mit komplettem Unverständnis gegenüberstehen und sich selbst natürlich vollständig von solch Absurditäten verbal abgrenzen, wenn es doch mehr als offensichtlich ist, dass es ihnen eben nicht besser geht. Und das ist auch vollkommen in Ordnung, egal was man/ihr euch einredet!

Selbstzweifel sind dazu da überwunden zu werden. Doch niemand sollte und kann erwarten, dass das mit dem Eintritt ins sogeannte Erwachsensein getan ist. Das verlangt Arbeit, Selbst-Gespräche und in erster Linie das Wissen darüber, dass sie existieren und verarbeitet gehören.

Gut Schreiben ist fast wie Denken – zuweilen reine Glückssache

Die Idee hinter dieser großartigen Website und dem inkludierten Blog war das Schreiben, das Mitteilen über die eine Geschichte meines Lebens hinaus… ob es gelingt, bleibt abzuwarten…

Kopfweh

sprach  mit dir

und so manch anderem

hörte viel

verstand so wenig

du sagtest was

und sprachst kein Wort

als Kind, ich war kaum 10, da fiel ich mal vom Rad

(10.10.2004)

Blog? What Blog?

Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
(H. Heine)

Dieses Bedürfnis „Etwas“ zu leisten, ist es angeboren oder anerzogen?

Haben wir das alle?

Gut, die zweite Frage zu beantworten, schließt die erste sicher nicht unbedingt aus; hach diese alte Diskussion zum Thema anerzogen oder genetisch eingebettet?! Um nicht völlig vom Thema abzuweichen -es ist wohl eine Mischung aus beidem anzunehmen… wobei das Anerzogene und Erlebte durch eine Art genetischen Filter betrachtet und bewertet wird.

Zurück zum Thema:
Wie würde die Welt aussehen, wenn alle 6 bis 7 Milliarden Menschen etwas leisten könnten, was für die Welt von Bedeutung ist? Es gäbe nichts mehr von Bedeutung, wenn alles von Bedeutung ist.

Und das ist wäre tragisch!

Es obliegt nunmal lediglich einer Handvoll von Menschen es in sich zu tragen und was vielleicht noch wichtiger ist, die Gelegenheit zu bekommen bedeutsames, sei es nun gut oder verherrend, zu leisten.

Das bedeutet keinesfalls, dass man nicht das besondere eigene „etwas“ suchen sollte und wenn das nur heißt, der Langeweile entgegenzutreten, welche einem das alltägliche Leben so bieten kann.

Auch der Einfluss auf die eigene, kleine Umwelt, in der man sich bewegt, darf nicht unterschätzt werden. Oftmals bemerkt man diesen gar nicht gleich, doch der Einfluss ist immer da!

Und wenn man diesen kennen und vorallem schätzen lernt, kann man im Kleinen viel erreichen- ein Lächeln, ein guter Tag; was doch für einen selbst und für die Menschen oder Lebewesen und Dinge um einen herum durchaus etwas Großes sein kann.